____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
GrudziÄ
dz
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
GrudziÄ
dz (; kaschubisch GrĂŤdzÄ
dz; deutsch Graudenz) ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Kujawien-Pommern mit knapp 96.000 Einwohnern. Sie ist kreisfrei und Sitz einer gleichnamigen Gmina und des Powiat GrudziÄ
dzki.
Contents
⢠Geographie
⢠Lage
⢠Stadtteile
⢠Geschichte
⢠Stadt
⢠Festung Graudenz
⢠Demographie
⢠Verkehr
⢠Gmina GrudziÄ
dz
⢠Politik
⢠Stadtpräsident
⢠Stadtrat
⢠Partnerstädte
⢠Ehrenbßrger
⢠Trivia
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geographie
Lage
Die Stadt liegt in der polnischen Woiwodschaft Kujawien-Pommern, am Ostufer der Weichsel, etwa 22 Kilometer nordĂśstlich von Ĺwiecie (Schwetz), 93 Kilometer sĂźdlich von Danzig und 170 Kilometer sĂźdwestlich von Kaliningrad (KĂśnigsberg).
Stadtteile
| Polnischer Name | Deutscher Name bis 1920 | Deutscher Name (1939â1945) |
|---|---|---|
| Kawalerii Polskiej | Kavalleriekaserne | Kavalleriekaserne |
| Kopernika | â | â |
| Lotnisko | Rehdorf | Rehdorf |
| MaĹy Kuntersztyn | Klein Kunterstein | Kleinkunterstein |
| Mniszek | Mischke | Mischke |
| Owczarki | Wossarken | Wossarken |
| Pastwisko | Altweide | Altweide |
| Rudnik | Rudnick | 1939â1942 Rudnick 1942â1945 Rudorf |
| RzÄ
dz | Rondsen | Ronsee |
| Sadowo | Schadau | Schadau |
| ĹrĂłdmieĹcie | Stadtmitte | Stadtmitte |
| StrzemiÄcin | Stremoczyn 1891â1920 BĂśslershĂśhe | BĂśslershĂśhe |
| Tarpno | Klein Tarpen | Kleintarpen |
| Tuszewo | Tusch | Tusch |
| Twierdza | Feste Graudenz 1893â1920 Feste Courbière | Feste Courbière |
| Wielki Kuntersztyn | GroĂ Kunterstein | GroĂkunterstein |
| Wyzwolenia | â | â |
Geschichte
Ehemalige Festung der Pruzzen an der Grenze zu Polen
Siedlungsspuren stammen aus dem 10. Jahrhundert. Der deutsche Ortsname Graudenz leitet sich von pruzzisch Graude, Grauden, Graudenes ab, was Waldwildnis bedeutet. Graudenz liegt am Wald Grauden und war zuerst ein befestigter Ort der Pruzzen gegen die Eroberungsangriffe polnischer Herrscher. Im Jahre 1080 (nach Goldbeck im Jahr 1060cite-ref-jfg-3-0[3]) konnte Boleslaw bei Grauden(z) erfolgreich abgewehrt werden. Später kam der Ort aber offensichtlich zu Kujawien, denn im Jahr 1222 gehĂśrte es zum Kulmerland, Konrad, Herzog in Masowien und Kujawien beurkundete, dass er dem ersten Bischof von PreuĂen, Christian, fĂźr die Erlaubnis, welcher dieser den nach PreuĂen bestimmten Kreuzfahrern zum Wiederaufbau der Burg Culmen (Kulm) erteilt, einen Teil dieses Landes verliehen habe, darunter auch die ehemalige Burg Grudenz sowie den Ăśstlich des Burgplatzes gelegenen Wald Gruth (Grutta).cite-ref-4[4]
Stadt
Graudenz gehÜrte zum Kulmer Land, das Konrad von Masowien 1225/26 dem Deutschen Orden im Tausch gegen die Bekämpfung der Pruzzen anbot und 1230 durch den Vertrag von Kruschwitz an diesen abtrat.
Von der 1231 errichteten Burg Graudenz und Komturei des Deutschen Ordens sind heute nur noch Reste der Mauern erhalten und der wieder aufgebaute Bergfried âKlimeckâ (Aussichtsturm) aus Backsteinen. 1291 erhielt Graudenz das Stadtrecht (Kulmer Handfeste) und wurde in den folgenden Jahren mit Stadtmauern umgeben. Die Stadt erlebte eine erste BlĂźtezeit und entwickelte sich im 14. Jahrhundert zu einem Zentrum des Getreidehandels. Aus Graudenz wurde der Komponist Petrus Wilhelmi de Grudencz (1400â1480) bekannt.
Das Kulmer Land verband sich im PreuĂischen Bund, und als Folge davon musste der Deutsche Orden 1466 das Kulmer Land im Zweiten Thorner Frieden der Schutzherrschaft der Krone Polens unterstellen. Aufgrund der gĂźnstigen geographischen Lage entwickelte sich Kulm zum Sitz des Landtags von Polnisch-PreuĂen, ebenso fanden hier die Ständetage und Generalversammlungen statt. Im Rahmen einer PreuĂischen Ständeversammlung hielt Nikolaus Kopernikus 1522 einen Vortrag Ăźber das MĂźnzwesen. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich Graudenz zu einem Zentrum des Handwerks und des Handels, wurde aber durch die Kriege des 17. Jahrhunderts wieder zurĂźckgeworfen. Im Zweiten Nordischen Krieg wurde die Stadt 1655 von den Schweden eingenommen und 1659 von polnischen Truppen zurĂźckerobert, wobei sie fast gänzlich zerstĂśrt wurde. Trotz der sich fortsetzenden Kriege und inneren Konflikte wurde Graudenz im Barockstil prachtvoll wieder aufgebaut (âGraudenzer Barockâ).
Durch die erste polnische Teilung kam Graudenz 1772 zu PreuĂen. KĂśnig Friedrich II. lieĂ hier eine groĂe, später weiter ausgebaute Festung errichten (s. u.). Graudenz war Teil der Provinz WestpreuĂen und Kreisstadt im Regierungsbezirk Marienwerder. Nach dem Bau der Eisenbahnlinie von Thorn nach Marienburg, der Errichtung einer BrĂźcke Ăźber die Weichsel und der Fertigstellung einer west-Ăśstlichen Verbindung durch die Eisenbahnstrecke KonitzâSoldau entwickelte sich die Stadt im 19. Jahrhundert zu einem schnell wachsenden Industriestandort u. a. mit EisengieĂereien, Maschinenbau, Wagenbau und Textilindustrie. Zwischen 1880 und 1905 verdoppelten sich die Einwohnerzahlen von 17.321 auf 35.958. 1900 wurde Graudenz kreisfreie Stadt.
Graudenz verfĂźgte seit Mitte des 19. Jahrhunderts Ăźber eine Realschule, an der Latein Pflichtfach war.cite-ref-lw-5-0[5] Am Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Graudenz ein Gymnasium, eine Oberrealschule, ein katholisches Schullehrerseminar, eine Präparandenanstalt, ein Museum, ein Zuchthaus, eine EisengieĂerei, eine Maschinenfabrik und verschiedene Fertigungsstätten der Konsumindustrie.cite-ref-mkl-6-0[6] FĂźr den Eisenbahnverkehr war Graudenz Knotenpunkt der Staatsbahnlinien KulmseeâMarienburg und NeustettinâGoĂlershausen. Die Stadt war Sitz eines Amtsgerichts und eines Landgerichts. FĂźr den Verkehr in der Stadt stand eine elektrische StraĂenbahn zur VerfĂźgung.cite-ref-mkl-6-1[6] In der Stadt gab es zwei evangelische Kirchen und drei katholische Kirchen, von denen zwei Garnisonskirchen waren, und eine Synagoge.
Bis einschlieĂlich 1919 gehĂśrte Graudenz zum Regierungsbezirk Marienwerder in der Provinz WestpreuĂen des Deutschen Reichs.
Nach dem Ersten Weltkrieg musste Graudenz (1910 etwa 40.300 Einwohner) aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags zur Einrichtung des Polnischen Korridors in Pomerellen im Januar 1920 an Polen abgetreten werden, ohne Volksabstimmung und trotz deutscher BevĂślkerungsmehrheit (84 % in der Stadt, 58 % im Landkreis Graudenz). In Graudenz wurde ein polnischer MilitärstĂźtzpunkt mit einem Ausbildungszentrum fĂźr die Kavallerie eingerichtet. Nach dem Ăberfall auf Polen 1939 kam das Gebiet des Polnischen Korridors mit Graudenz wieder zum Deutschen Reich. Am 26. Oktober 1939 wurde Graudenz als Teil des Regierungsbezirks Marienwerder in den Reichsgau Danzig-WestpreuĂen eingegliedert, der bis 1945 bestand. Von September 1939 bis August 1943 gab es in Graudenz ein Männer- und ein Frauen-AuĂenlager des KZ Stutthof.cite-ref-7[7]
Im Zweiten Weltkrieg kesselte die Rote Armee Graudenz ein, worauf die Wehrmacht es am 9. Februar 1945 zur Festung erklärte. Die etwa 9000 Verteidiger unter Generalleutnant Ludwig Fricke (1893â1967) kapitulierten nach schweren Kämpfen am 6. März 1945, nachdem die Stadt zu etwa 60 % zerstĂśrt worden war. Die Beendigung der Kampfhandlungen bedeutete die RĂźckkehr der Stadt zu Polen und fĂźr die noch verbliebenen deutschen Einwohner die Vertreibung.
Festung Graudenz
Da nach der Ersten Teilung Polens die beiden Hauptfestungen in WestpreuĂen, Danzig und Thorn (ToruĹ), in polnischem Besitz geblieben waren, ordnete KĂśnig Friedrich II. den Bau einer Festung auf einer AnhĂśhe an der Weichsel zwischen Graudenz und Marienwerder an. Die Bauarbeiten begannen 1774, mussten an diesem Standort jedoch wieder aufgegeben werden, da er sich als hochwassergefährdet erwies. Deshalb verlegte man den Standort der Festung auf eine ErhĂśhung des Weichselufers ca. 1,5 km nĂśrdlich der Stadt Graudenz. Die 1776 in Anwesenheit Friedrichs II. begonnenen Arbeiten dauerten bis 1789. Das an die Weichsel angelehnte Festungswerk hatte den Grundriss eines halben Achtecks. Zu den eigentlichen Festungsbauten kamen AuĂenwerke zum Schutz der Hauptwerke, z. B. das âHornwerkâ, eine Befestigung, die den Zugang von Norden her absicherte.
Belagert wurde die Festung nur einmal, während der Napoleonischen Kriege. Von Januar bis Dezember 1807 verteidigte sich die Garnison unter General Wilhelm de Courbière erfolgreich gegen franzĂśsische Truppen, während die meisten anderen preuĂischen Festungen kapitulierten. Die Belagerung wurde zwar formell bereits am 9. Juli 1807 mit Unterzeichnung des Tilsiter Friedens beendet, dauerte jedoch noch bis Dezember desselben Jahres an. Nach seinem Tod 1811 wurde Courbière auf dem Festungsgelände bestattet. Nach dem Ende des Kriegs erfolgten weiter Ausbauten u. a. um die sog. Courbière-Schanze auf dem gegenĂźberliegenden linken Weichselufer. 1872 kam die zeitweilige AbrĂźstung der Festung, die aber weiterhin Garnison und TruppenĂźbungsplatz blieb. Durch den Bau der WeichselbrĂźcke von Graudenz 1885/1886 wuchs die strategische Bedeutung, weshalb die Festung modernisiert und von 1889 bis 1905 mit einem neuen Befestigungsring aus Forts und gepanzerten Artillerieunterständen umgeben wurde. Seit 1893 trug sie den Namen âFeste Courbièreâ. Der 1913 gefällte Beschluss zum weiteren Ausbau der Festung wurde aufgrund des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges nur noch in Ansätzen ausgefĂźhrt.
Im 19. Jahrhundert diente die Festung auch als Gefängnis, u. a. wurden polnische Unabhängigkeitskämpfer inhaftiert. Aufsehen erregte 1862 ein Zwischenfall, bei dem Soldaten polnischer Herkunft aus Protest gegen Schikanen und Misshandlungen den militärischen GruĂ verweigerten, wofĂźr harte Strafen von bis zu 20 Jahren Haft verhängt wurden. Im Ersten Weltkrieg diente sie als Kriegsgefangenenlager fĂźr Offiziere der Entente. Nach Inkrafttreten des Versailler Vertrags 1920 Ăźbernahm die polnische Armee die Festung, die sie bis 1939 in Besitz hatte. Ăberlegungen, sie zur Beschäftigung von Arbeitslosen abzutragen, wurden nicht umgesetzt, stattdessen wurde sie Garnison eines polnischen Kavallerieregiments.
Im Zweiten Weltkrieg spielten die Festungsanlagen keine nennenswerte Rolle und wurden von der deutschen Wehrmacht ohne groĂe MĂźhe eingenommen. Danach dienten sie erneut als Depot, fĂźr ManĂśver und als Gefängnis. In den Befestigungsanlagen auf den Pfaffenbergen (KsiÄĹźe GĂłry) entstand eine Hinrichtungsstätte. Beim Angriff der Roten Armee Anfang 1945 erwiesen sich die alten Befestigungswerke teilweise noch als ernsthafte Hindernisse fĂźr die Eroberung der Stadt. Nach der Kapitulation der Verteidiger am 6. März 1945, deren Verlauf Lew Kopelew in seinem Buch âAufbewahren fĂźr alle Zeitâ beschreibt, brachte man im Fort nun deutsche Kriegsgefangene unter. Danach standen die Festungswerke jahrelang leer, bis sie erneut von der polnischen Armee Ăźbernommen wurden. Zwar wurden Teile der Festung zugeschĂźttet, abgetragen oder sind stark zerfallen, doch ist Graudenz auch heute noch ein bedeutendes Beispiel fĂźr die europäische Festungsarchitektur des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Festung kann teilweise besichtigt werden.
Demographie
| Jahr | Einwohnerzahl | Anmerkungen |
|---|---|---|
| 1780 | 00 3675 | einschlieĂlich Vorstädte und der Garnison (241 Personen). âDie Einwohner (âŚ) sind fast alle (âŚ) evangelischer Religion und Deutsche.â [ 3 ] |
| 1804 | 00 3874 | davon ( 1805 ) 2.240 Evangelische und 1.206 Katholiken [ 8 ] |
| 1816 | 00 5118 | [ 9 ] |
| 1831 | 00 4846 | [ 10 ] |
| 1837 | 00 5918 | [ 11 ] |
| 1852 | 0 10.885 | [ 12 ] |
| 1864 | 0 10.567 | ohne die Festung (223 Personen), davon 6307 Protestanten and 3670 Katholiken [ 13 ] |
| 1871 | 0 15.559 | davon 9000 Evangelische und 6000 Katholiken (170 Polen ) [ 14 ] |
| 1875 | 0 14.522 | [ 15 ] |
| 1880 | 0 17.321 | [ 15 ] |
| 1885 | 0 17.336 | [ 15 ] |
| 1890 | 0 20.385 | davon 13.171 Protestanten, 6152 Katholiken, 810 Juden und 252 Sonstige (150 Polen) [ 15 ] |
| 1900 | 0 32.727 | mit der Garnison (zwei Infanterieregimenter Nr. 129 und Nr. 175, zwei Abteilungen Feldartillerie Nr. 35 und Nr. 71, ein Bataillon FuĂartillerie Nr. 15 und zwei Schwadronen Jäger zu Pferde), davon 10.415 Katholiken und 816 Juden [ 6 ] |
| 1905 | 0 35.953 | [ 16 ] |
| 1910 | 0 40.325 | am 1. Dezember, auf einer Fläche von 1924 ha; [ 17 ] davon 25.402 Evangelische, 12.623 Katholiken, 698 Juden, 514 Sonstige (34.193 mit deutscher , 5035 mit polnischer und neun Einwohner mit kaschubischer Muttersprache, 1021 Einwohner sprechen Deutsch und eine andere Sprache); [ 18 ] [ 15 ] nach anderen Angaben davon 33.496 Deutsche, 5034 Polen und neun Kaschuben . [ 11 ] |
| Jahr | Einwohner | Anmerkungen |
|---|---|---|
| 1921 | 0 33.520 | davon 6.940 Deutsche [ 19 ] |
| 1931 | 0 54.000 | davon 5.400 Deutsche [ 20 ] |
| 1943 | 0 55.336 | [ 11 ] |
| 1980 | 0 90.000 | |
| 1990 | 102.300 | |
| 2000 | 100.787 | |
| 2010 | 0 96.042 | |
| 2020 | 0 93.564 | |
SehenswĂźrdigkeiten
Die Stadt ist bekannt fĂźr ihre schĂśne landschaftliche Lage und ihre sehenswerte Altstadt mit den alten Speichern an der Weichsel.
SehenswĂźrdigkeiten sind: Marktplatz, Pfarrkirche St. MikoĹaj, Jesuitenkirche und -kloster, Speicher, Wassertor, Benediktinerinnenkloster, Festung, Rathaus mit Festsaal, Hauptpostamt, Rudniksee, Tarpnosee, Stadtpark, Trynka-Kanal und das Planetarium. AuĂerdem die Reste der Burg Graudenz mit dem wiederaufgebauten Bergfried Klimeck (Aussichtsturm) im Stadtpark Ăźber der Altstadt (auf dem Hochufer Ăźber der Weichsel).
Verkehr
Im Bahnhof GrudziÄ
dz trifft die Bahnstrecke DziaĹdowoâChojnice auf die Bahnstrecke ToruĹâMalbork.
In der Stadt wird der Personenverkehr mit zahlreichen Buslinien sowie einer StraĂenbahnlinie durchgefĂźhrt.
â
Hauptartikel
:
StraĂenbahn GrudziÄ
dz
Gmina GrudziÄ
dz
Die kreisfreie Stadt ist auch Sitz einer Gmina, die sich im SĂźden, Osten und Norden an das Stadtgebiet anschlieĂt.
â
Hauptartikel
:
GrudziÄ
dz (Landgemeinde)
Politik
Stadtpräsident
An der Spitze der Stadtverwaltung steht der Stadtpräsident. Von 2002 bis 2018 war dies Robert Malinowski (PO), der bei der turnusgemäĂen Neuwahl im Oktober 2018 nicht mehr antrat und durch den parteilosen Maciej Glamowski. Die April 2024 fĂźhrte zu folgenden Ergebnis:cite-ref-21[21]
⢠Maciej Glamowski (Wahlkomitee âBĂźrgerallianz GrudziÄ
dz â Maciej Glamowskiâ) 68,2 % der Stimmen
⢠Krzysztof KosiĹski (Prawo i SprawiedliwoĹÄ) 19,5 % der Stimmen
⢠Marek Nowak (Wahlkomitee âZeit fĂźr einen neuen Weg fĂźr GrudziÄ
dâ) 12,3 % der Stimmen
Damit wurde Amtsinhaber Glamowski bereits im ersten Wahlgang fßr eine zweite Amtszeit wiedergewählt.
Die Wahl 2018 fĂźhrte zu folgenden Ergebnis:cite-ref-22[22]
⢠Maciej Glamowski (Wahlkomitee âBĂźrgerallianz GrudziÄ
dz â Maciej Glamowskiâ) 46,4 % der Stimmen
⢠Arkadiusz Baranowski (Prawo i SprawiedliwoĹÄ) 29,4 % der Stimmen
⢠Marek Sikora (Wahlkomitee âMarek Sikora â GrudziÄ
dz vereint unsâ) 10,5 % der Stimmen
⢠Zenon Róźycki (Wahlkomitee âZenon Róźycki â Entwicklungsforum GrudziÄ
dzâ) 9,8 % der Stimmen
⢠Joanna WiĹniewska (Kukizâ15) 3,9 % der Stimmen
Bei der damit notwendigen Stichwahl setzte sich Glamowski mit 60,2 % der Stimmen deutlich gegen den PiS-Kandidaten Baranowski durch und wurde neuer Stadtpräsident.
Stadtrat
Der Stadtrat umfasst 23 Mitglieder, die direkt gewählt werden. Die Wahl im April 2024 fßhrte zu folgendem Ergebnis:cite-ref-23[23]
⢠Koalicja Obywatelska (KO) 38,9 % der Stimmen, 10 Sitze
⢠Wahlkomitee âBĂźrgerallianz GrudziÄ
dz â Maciej Glamowskiâ 26,9 % der Stimmen, 7 Sitze
⢠Prawo i SprawiedliwoĹÄ (PiS) 23,2 % der Stimmen, 5 Sitze
⢠Wahlkomitee âZeit fĂźr einen neuen Weg fĂźr GrudziÄ
dâ 11,0 % der Stimmen, 1 Sitz
Die Wahl im Oktober 2018 fĂźhrte zu folgendem Ergebnis:cite-ref-24[24]
⢠Koalicja Obywatelska (KO) 29,6 % der Stimmen, 8 Sitze
⢠Prawo i SprawiedliwoĹÄ (PiS) 27,8 % der Stimmen, 8 Sitze
⢠Wahlkomitee âBĂźrgerallianz GrudziÄ
dz â Maciej Glamowskiâ 26,6 % der Stimmen, 7 Sitze
⢠Wahlkomitee âZenon Róźycki â Entwicklungsforum GrudziÄ
dzâ 7,5 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Wahlkomitee âMarek Sikora â GrudziÄ
dz vereint unsâ 5,1 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Kukizâ15 3,3 % der Stimmen, kein Sitz
Partnerstädte
PersĂśnlichkeiten
SĂśhne und TĂśchter der Stadt
⢠Petrus Wilhelmi de Grudencz (1392âum 1480), Komponist und Dichter
⢠Johann Stobäus (1580â1646), Komponist
⢠Georg Vette (1645â1704), Apotheker und Mitglied der âLeopoldinaâ
⢠Martin Oloff (1652â1715), lutherischer Pfarrer im KĂśnigreich Polen
⢠Andreas Leonhard KĂśhn genannt von Jaski (1743â1813), preuĂischer Leutnant, Capitain, Landesdirektor und Landrat
⢠Emil Karl Friedrich Meyer (1792â1861), preuĂischer Generalmajor
⢠Georg Gottfried Kallenbach (1805â1865), Kunstwissenschaftler und Architekturhistoriker
⢠Karl Rudolf von Ollech (1811â1884), General
⢠Rudolf von Oppeln-Bronikowski (1826â1894), preuĂischer General der Infanterie, Gouverneur der Festung Metz
⢠Ludwig Carl Emil Wilda (1827â1848), Buchdrucker und Berliner Märzgefallenercite-ref-25[25]
⢠Adolf Halwas (1836â1919), deutscher Fotograf und Fotoverleger
⢠Stanislaus von Leszczynski (1842â1932), preuĂischer Generalleutnant und Militärschriftsteller
⢠Viktor von Grumbkow (1849â1901), preuĂischer Generalmajor
⢠Max Froelich (1851â1928), Apotheker und Ministerialbeamter
⢠Auguste Hertzer (1855â1934), Krankenschwester, Pionierin des Gesundheitswesens deutscher Kolonien in Ostafrika und Neuguinea
⢠Julius Riemann (1855â1935), preuĂischer General
⢠Gustav Roethe (1859â1926), Philologe
⢠Gustav von Kortzfleisch (1854â1910), preuĂischer General
⢠Reinhold Brussatis (1855â1928), Konteradmiral der Kaiserlichen Marine
⢠Arthur von Gabain (1860â1939), preuĂischer General
⢠Hans von Below (1862â1933), Generalleutnant
⢠Max Wentscher (1862â1942), Hochschullehrer fĂźr Philosophie und Pädagogik
⢠Alfred Wohl (1863â1939), Chemiker
⢠Franz Herrmann (1864â1937), Landschafts- und Bildnismaler
⢠Hans Brunow, geboren als Hans Bruno Dehn (1865â1915), Pianist, Schauspieler und Sänger
⢠Ernst von Forstner (1869â1950), General der Infanterie
⢠Ernst Lindner (1873â1953), Jurist und Politiker, OberbĂźrgermeister von Rathenow, Landtagsabgeordneter
⢠Johannes Gronowski (1874â1958), Politiker
⢠Martha Harpf (1874â1942), Kauffrau und Politikerin
⢠Erich Hossenfelder (1875â1935), Gesandter in Ăthiopien
⢠Paul Rosenstein (1875â1964), Urologe und Chirurg
⢠Ernst Hardt (1876â1947), Schriftsteller
⢠Erich Basarke (1878â1941), Architekt
⢠Käthe Gaebel (1879â1962), NationalĂśkonomin und Berufsberaterin
⢠Waldemar Kophamel (1880â1934), U-Boot-Kommandant
⢠Leo White (1882â1948), deutsch-amerikanischer Schauspieler (u. a. in Chaplin-Filmen)
⢠Max Krause-Kiederling (1882â1962), Maler und Grafiker
⢠Percy Brigl (1885â1945), Agrikulturchemiker und Hochschullehrer in TĂźbingen und Hohenheim
⢠Wilhelm von Kries (1886â1943), deutscher Journalist und Pressechef der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP)
⢠Erich Kempinski (1888âunbekannt), deutscher Bauingenieur und Zionist
⢠Gerhard Witting (1889â1982), Opernsängercite-ref-26[26]
⢠Curt Kuhl (1890â1959), evangelischer Theologe
⢠Egon Fuchs (1892â1940), Generalmajor des Heeres
⢠Paul Kalinowski (1893â1968), Politiker (CDU), Landtagsabgeordneter in Rheinland-Pfalz
⢠Hermann Ulrich Albrecht (1897â1995), RĂśntgenologe und Strahlentherapeut
⢠Hans Gabriel (1897â1940), Maler
⢠Ernst KrĂźger (1898â1995), Filmproduzent und Verbandsfunktionär
⢠Else Rahel Samulon-Guttmann (1898â1944), Juristin, Richterin, NS-Opfer
⢠Hermann Roloff (1900â1972), Architekt und Raumplaner
⢠Herbert Wentscher (1900â1994), Maler, Kunsterzieher und Pädagoge
⢠Kurt Weyher (1901â1991), Marineoffizier, Konteradmiral im Zweiten Weltkrieg
⢠Bruno Czarnowski (1902âunbekannt, nach 1938), Politiker (NSDAP)
⢠Lisamaria Meirowsky (1904â1942), Dermatologin und Kinderärztin
⢠Victoria von Winterfeldt (1906â1973), Sinologin
⢠Hugo Bork (1907â1998), Politiker, OberbĂźrgermeister und EhrenbĂźrger von Wolfsburg
⢠Horst Glowinski (1907â1993), lutherischer Geistlicher und Mykologe
⢠Erwin Levy (1907â1991), Psychologe
⢠Ulrich Bogs (1908â1984), deutscher Pharmazeut und Hochschullehrer
⢠Karl Halaski (1908â1996), reformierter Geistlicher
⢠GĂźnter Grasner (1909â2000), Kriminalpolizist, Leiter des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen
⢠Henry Blumenthal (1911â1987), deutsch-US-amerikanischer Historiker
⢠Erich Witte (1911â2008), Schauspieler, Opernsänger und -regisseur
⢠Hans Karl Fritzsche (1914â1999), Offizier und Ministerialbeamter, Vertrauter Stauffenbergs
⢠Herbert Grasemann (1917â1983), Schachkomponist und -schriftsteller
⢠Heinz Ernst Gumrich (1917â1984), Mediziner, Erfinder einer Ringsonde
⢠Ilse Krause (1917â1984), erste Kinderchirurgin Deutschlands und Hochschullehrerin
⢠Henryk CzyĹź (1923â2003), Komponist, Dirigent und Musikpädagoge
⢠Wolfgang Ritter (1927â2009), Verwaltungs- und Steuerjurist
⢠Peter Neumann-Mahlkau (* 1934), Geologe, Hochschullehrer und -Rektor in Essen
⢠Waldemar Baszanowski (1935â2011), Gewichtheber
⢠Uta Beth (* 1941), Journalistin, HÜrspielautorin, -regisseurin und -redakteurin
⢠Stefania Toczyska (* 1943), Opernsängerin
⢠Uwe Holtz (* 1944), Politologe
⢠Roland Mauch (* 1944), Diplomat, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland
⢠WĹodzimierz Antkowiak (* 1946), Lyriker und Sachbuchautor
⢠Piotr KieĹpikowski (* 1962), Fechter
⢠Lydia Pockaj (* 1980), deutsche Sängerin
⢠Ĺukasz Kwiatkowski (1982â2018), Bahnradsportler
⢠RafaŠSarnecki (* 1990), Bahnradsportler
⢠Maja Tracka (* 2004), Radsportlerin
Mit der Stadt verbundene PersĂśnlichkeiten
⢠Nikolaus Heinrich von Pirch (1736â1808), Kommandant von Graudenz
⢠Hermann Haase (1814â1871), Patrimonialrichter in Deutsch Eylau, BĂźrgermeister von Graudenz (1844 ff.)
⢠August Hagemann (1828â1879), Rektor des Gymnasiums und Philologe
⢠Bernhard StadiĂŠ (1833â1895), Pfarrer von Graudenz, WestpreuĂen-Historiker
⢠Siegfried Anger (1837â1911), Theologe, Direktor des Kgl. Gymnasiums Graudenz
⢠Eduard Ebel (1839â1905), Pfarrer in Graudenz, Verfasser des Weihnachtsliedes âLeise rieselt der Schneeâ
EhrenbĂźrger
Trivia
Basierend auf Studien der historischen Fakultät der Universität Danzig wurde 2020 ein Computerspiel verĂśffentlicht, das die Entwicklung der Wasserwirtschaft von GrudziÄ
dz seit dem Mittelalter thematisiert.cite-ref-29[29]
Literatur
⢠Graudenz, Stadt und Stadtkreis, rechts der Weichsel, Regierungsbezirk Marienwerder. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Graudenz (meyersgaz.org).
⢠Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des KĂśnigreichs Preussen. Teil II: Topographie von West-Preussen. Marienwerder 1789, S. 28â30, Nr. 1; Textarchiv â Internet Archive.
⢠August Eduard PreuĂ: PreuĂische Landes- und Volkskunde. KĂśnigsberg 1835, S. 419â422, Nr. 33; Textarchiv â Internet Archive.
⢠Xaver FrĂślich: Die in Graudenz gefĂźhrten Hexenprozesse. In: Neue PreuĂische Provinzial-Blätter. Dritte Folge. Band 10. KĂśnigsberg 1863, S. 104â124.
⢠Xaver FrĂślich: BĂźrgerliches Leben in Graudenz während der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. In: Neue PreuĂische Provinzial-Blätter. Vierte Folge. Band 5. KĂśnigsberg 1868, S. 1â47; Textarchiv â Internet Archive.
⢠Xaver FrĂślich: Geschichte des Graudenzer Kreises. Band 1. Graudenz 1868, S. 84â156; Textarchiv â Internet Archive.
⢠Xaver FrĂślich: Das älteste SchĂśppenbuch des Graudenzer Archivâs. In: Neue PreuĂische Provinzial-Blätter. Vierte Folge. Band 8, KĂśnigsberg i. Pr. 1871, S. 427â450.
⢠Xaver FrĂślich: Namen und Herkunft der Fremdlinge, welche in den Jahren 1606â1773 ansässige BĂźrger von Graudenz wurden. In: Neue PreuĂische Provinzial-Blätter. Vierte Folge, 12. Band, KĂśnigsberg i. Pr. 1875, S. 542â547.
⢠Agathon Harnoch: Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und WestpreuĂen. Neidenburg 1890, S. 477â479 (Google Books).
⢠Erich Weise (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten. Band: Ost- und WestpreuĂen (= KrĂśners Taschenausgabe. Band 317). Unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1966. KrĂśner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, S. 71â73.
⢠JĂźrgen W. Schmidt: Theaterwesen und Nationalitätenkampf in der Provinz WestpreuĂen: Das Projekt eines Nationalen Theaters in Graudenz 1905â1911. In: WestpreuĂen-Jahrbuch. Band 60, MĂźnster 2010, S. 139â150.
⢠Hans Jacobi: Die Ausgrabungsergebnisse der Deutschordensburgen Graudenz und Roggenhausen: ein Beitrag zur baugeschichtlichen Entwicklung der Ordensburgen. Bearbeitet und mit einem Nachwort versehen von Udo Arnold, Deutsche Burgenvereinigung e. V. (= VerÜffentlichungen aus dem Projektbereich Ostdeutsche Landesgeschichte. Heft 12; Deutsche Burgenvereinigung e. V. zur Erhaltung der Historischen Wehr- und Wohnbauten: VerÜffentlichungen der Deutschen Burgenvereinigung. Reihe A: Forschungen. Band 3). Deutsche Bßrgervereinigung, Braubach 1996, ISBN 3-927558-02-8 (Dissertation Universität Danzig 1943, 150 Seiten).
⢠WiesĹaw Sieradzan: Die Stadtpläne von Graudenz aus dem 17.â20. Jahrhundert. Perspektiven zur VerĂśffentlichung eines geschichtlichen Atlasses. In: Beiträge zur Geschichte WestpreuĂens, 1995, 14, S. 55â68.
⢠Horst-Dieter von Enzberg: Die Goetheschule in Graudenz und das deutsch-polnische Verhältnis (1920â1945) (= Beiträge zur Schulgeschichte. Band 5). Institut Nordostdeutsches Kulturwerk LĂźneburg, LĂźneburg 1994, ISBN 3-922296-74-2 (Dissertation FU Berlin 1992, 853 Seiten).
⢠Nordewin von Diest-Koerber u. a.: Die Stadt und der Landkreis Graudenz â Aus sieben Jahrhunderten deutscher Geschichte. KĂśln-Porz 1976.
⢠Siegfried Anger: Das Gräberfeld zu Rondsen im Kreise Graudenz. Graudenz 1890. urn:nbn:de:gbv:9-g-4881621
⢠LesĹaw Domowicz: Cytadela GrudziÄ
dzka. Vector, 2006, vector.biz.pl
⢠Graudenz. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 7, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885â1892, S. 638.
⢠Martin Zeiller: Graudentz. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae (= Topographia Germaniae. Band 13). 1. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1652, S. 28 (Volltext [Wikisource]).
Weblinks
Commons
: GrudziÄ
dz
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Offizielle Seite der Stadt GrudziÄ
dz (polnisch, deutsch, englisch).
⢠Aktuelle Bilder aus Graudenz/GrudziÄ
dz und Kurzgeschichte als GrĂźndung des Deutschen Ordens. ordensland.de
⢠Graudenz: Kirchenbuch, Filme, Taufen, Heiraten, Tote seit 1622 bei LDS. familysearch.org
Einzelnachweise
cite-note-area-and-population-in-the-territorial-profile-in-2024-11. Area and population in the territorial profile in 2024. Abgerufen am 7. September 2025.
cite-note-22. Friedrich August VoĂberg: Geschichte der PreuĂischen MĂźnzen und Siegel von frĂźhester Zeit bis zum Ende der Herrschaft des Deutschen Ordens. Berlin 1843, S. 36â37.
cite-note-jfg-33. â Johann Friedrich Goldbeck: Vollständige Topographie des KĂśnigreichs PreuĂen. Teil II. Marienwerder 1789; Textarchiv â Internet Archive.
cite-note-44. â Max Perlbach: PreuĂische Regesten bis zum Ausgang des 13. Jahrhunderts. In: AltpreuĂische Monatsschrift. Band 11, KĂśnigsberg i. Pr. 1874, S. 1â32, insbesondere S. 18.
cite-note-lw-55. â L. Wiese: Das hĂśhere Schulwesen in PreuĂen. Historisch-statistische Darstellung. Berlin 1864, S. 77â78.
cite-note-mkl-66. â Graudenz. In: Meyers GroĂes Konversations-Lexikon. 6. Auflage. Band 8: GlashĂźtteâHautflĂźgler. Bibliographisches Institut, Leipzig / Wien 1907, S. 251 (Digitalisat. zeno.org).
cite-note-77. â AuĂenlager 1187 und 1188 des Konzentrationslagers Stutthof.@1@2Vorlage:Toter Link/www.deutschland-ein-denkmal.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂźfe den Link gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. deutschland-ein-denkmal.de; abgerufen am 27. Juli 2016.
cite-note-83. Xaver FrĂślich: Geschichte des Graudenzer Kreises. Band 1. Graudenz 1868, S. 138; Textarchiv â Internet Archive.
cite-note-aam-94. Alexander August MĂźtzell, Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches WĂśrterbuch des preussischen Staats. Band 2: GâKo, Halle 1821, S. 75.
cite-note-aep-105. August Eduard PreuĂ: PreuĂische Landes- und Volkskunde. KĂśnigsberg 1835, S. 419â421, Nr. 33; Textarchiv â Internet Archive.
cite-note-hhs-116. Erich Weise (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten. Band: Ost- und WestpreuĂen. Unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1966. KrĂśner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, S. 71â73 (= KrĂśners Taschenausgabe, Band 317).
cite-note-127. Kraatz: Topographisch-statistisches Handbuch des PreuĂischen Staats. Berlin 1856, S. 200; Textarchiv â Internet Archive.
cite-note-shm-138. E. Jacobson: Topographisch-statistisches Handbuch fĂźr den Regierungsbezirk Marienwerder. Danzig 1868, S. 20â21, Nr. 57; Textarchiv â Internet Archive.
cite-note-neumann-149. Gustav Neumann: Geographie des PreuĂischen Staats. 2. Auflage. Band 2. Berlin 1874, S. 53â54, Ziffer 8.
cite-note-vwg-1510. Michael Rademacher: Provinz WestpreuĂen, Stadt- und Landkreis Graudenz. Online-Material zur Dissertation, OsnabrĂźck 2006. In: eirenicon.com. Abgerufen am 1. Januar 1900
cite-note-1611. Graudenz. In: Brockhausâ Kleines Konversations-Lexikon. 5. Auflage. Band 1. Brockhaus, Leipzig 1911, S. 712 (Digitalisat. zeno.org).
cite-note-meyersgaz-1712. Graudenz. In: Meyers Gazetteer (mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, und alter Landkarte der Umgebung von Graudenz).
cite-note-1813. KĂśniglich PreuĂisches Statistisches Landesamt: Gemeindelexikon der Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen. Heft 3: Heft III: Regierungsbezirk Marienwerder, S. 24â25, Stadtkr. Graudenz.
cite-note-gb-1914. Der GroĂe Brockhaus. 15. Auflage. Band 7, Leipzig 1930, S. 685.
cite-note-2015. Meyers Lexikon. 8. Auflage. Band 5, Leipzig 1938, S. 187.
cite-note-2121. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. Juni 2024.
cite-note-2222. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 13. August 2020.
cite-note-2323. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. Juni 2024.
cite-note-2424. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 13. August 2020.
cite-note-2525. â Ludwig Carl Emil Wilda. In: Die auf dem Friedhof der Märzgefallenen bestatteten Personen. Paul Singer e. V., Museum Digital Berlin, 6. April 2023, abgerufen am 6. April 2023.
cite-note-2626. â Kurzbiografie. (Memento vom 23. Februar 2015 im Internet Archive) francoisnouvion.net (englisch).
cite-note-2727. â koeblergerhard.de
cite-note-2828. â Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Whoâs who. 24. Ausgabe. Schmidt-RĂśmhild, LĂźbeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 892.
cite-note-2929. â armorgames.com